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Stadtgeschichte

Jahrhunderte ging ohne das Stift und die von ihm ausgeübte niedere Gerichtsbarkeit über die Stadt in Obernkirchen gar nichts.

Erst die Reformation und die lebhafte Konjunktur des Obernkirchener Sandsteins in der baufreudigen Renaissance verhalfen den Bürgern spät zu städtischen Selbstverwaltungsrechten. Der 30jährige Krieg machte viele dieser hoffnungsvollen Ansätze schon wieder zunichte.

Die zweite Blüte der Stadt begann mit der Früh Industrialisierung, als die Obernkirchener Steinkohle als Energielieferant heiß begehrt war und endete mit der Stillegung des Bergbaus 1961.

Der Wegfall der Zentralfunktion als Einkaufsziel, Verwaltungs- Schul- und Behördenstandort, lässt manchen wehmütig von der „guten alten Zeit“ träumen.

Rund um ein Stadtmodell aus der Mitte des 18. Jahrhunderts wirft die kleine stadtgeschichtliche Ausstellung ein Streiflicht auf das wechselvolle Schicksal der Stadt und seiner Bürger. Über die Stadtgrenzen hinaus wurde der geniale Werbestratege August Oetker und der im Museumsgebäude geborene kaiserliche Admiral Reinhard Scheer (Seeschlacht vorm Skaggerak) bekannt.

Das alte Ratsgestühl wird heute für standesamtliche Trauungen im Museum genutzt, die Freitreppe vorm Haus schafft die ideale Kulisse für Hochzeitsfotos.

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