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Schalterapotheke

Privilegierte Apotheke Gebrüder Pape

1760 erteilte der hessische Landgraf Friedrich II die Erlaubnis zur Anlegung einer Apotheke in Obernkirchen. Die komplett erhaltene Ausstattung dieser „privilegierten Apotheke“ und damit ein bemerkenswertes Stück städtischer Medizinalversorgung ist im Museum ausgestellt.

Im Gegensatz zum heute üblichen Verkaufsraum war der Offizin Bereich für den Kunden zwar einsehbar, aber nicht zugänglich. Der Verkehr des Apothekers mit der Kundschaft fand über ein Verkaufsfenster in einer Schalterwand statt. In den Schubladen und Standgefäßen der spätbarock, geschweiften Regalwand befand sich der Handvorrat des Apothekers an Rohstoffen (Simplicia) und fertigen Mischungen (Composita) zum anfertigen der Rezepturen.

Der Rezepturtisch zeigt mit Mörsern, Handwaagen, Pillenbrettern und Salbentiegeln, sowie den Tarierwaagen in Form der antiken Heilgötter Äskulap und Hygieia die Arbeitsgeräte des Apothekers.

Ein Sortiment von älteren Arzneimitteln und apothekenüblichen Waren mit gewissem Wiedererkennungswert, Hebammenkoffer und andere ärztliche Gerätschaften addieren sich zu einem Medizinhistorisch eindrucksvollen Erlebnisraum.

apotheke im museum