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Grubenlampen

Die Lampenkaue

„Im Keller ist es duster…“ heißt es in einem Kinderlied. Um Helligkeit an ihren Arbeitsplatz unter der Erde zu bringen, nutzten die Bergleute über die Jahrhunderte die jeweils beste Lichtquelle die ihnen zur Verfügung stand.

Vom qualmenden ölgetränkten Kienspan über den funzeligen, Rüböl gespeisten Krösel und die blakende Flamme der Karbidlampe bis zum batteriebetriebenen Elektrostrahler am Helm.

Auch der Schaumburger Bergbau hat jeweils eigenes Geleucht entwickelt, für die Arbeit im Stollenbetrieb des Bückeberges oder den Tiefbau in der Schaumburger Mulde.

Ganz individuelle Raritäten sind inzwischen die „Obernkirchener Krösel“, kleine Blechlampen mit einem Messingschild auf dem die jeweilige Knappschaftsnummer des Besitzers eingeschlagen ist.

Die „Lampenkaue“ zeigt einen Querschnitt der gebräuchlichen Grubenlampen und informiert über die geschichtliche Entwicklung der Beleuchtung unter Tage.

Die Sammlung hat der verstorbene Heinrich Meier zusammengetragen – ein Schaumburger Bergmann durch und durch. In einer Rolfshäger Bergmannsfamilie geboren, im Lieth Revier und auf der Brikettfabrik das Handwerk gelernt, in Obernkirchen und Clausthal die Bergvorschule besucht und bis zu seiner Pensionierung 25 Jahre lang Betriebsführer auf dem Kalischacht Sigmundshall.

kroesel