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Bergbaugeschichte

Voller Merkwürdigkeiten ist der über 500 Jahre umgehende Berrias-Steinkohlenbergbau in Schaumburg schon immer gewesen. Die umfangreiche Ausstellung nimmt darauf Bezug.

Nur hier gebräuchliches Gezähe, wie die „Strebkratze“, ein auf die Landesherrschaft ausgerichtetes Bergrecht oder eine Knappschaft die in der Mehrzahl dem dörflichen Milieu entstammte kennzeichnen ihn.Aufgrund der geringen Flözmächtigkeit der kreidezeitlichen Kohle blieb die Arbeit der Bergleute über Jahrhunderte bis zur Stilllegung 1961, archaisch und technisch primitiv. Neben einer Vielzahl von nahe beieinander liegenden Schächten, die mit ihren charakteristischen Kummerhaufen noch heute landschaftsprägend sind, wurde die Kohle an den Flanken des Bückeberges im Stollenbetrieb gewonnen. Zwei moderne Schachtanlagen mit Nebenbetrieben gab es erst zum Ende der Bergbautätigkeit.

Arbeitswerkzeug von Hauern und Förderleuten, das technische Besteck der Markscheiderei, Uniformen und Belegschaftsfotos, die Historie der Bergvorschule, die über 50 Jahre im Ausstellungsraum selber zuhause war, sind nur einige Aspekte der umfangreichen Ausstellung. Ein 120 Jahre altes, funktionsfähiges „mechanisches Kunstbergwerk“ ist die Attraktion für Kinder.

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